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Ihna Erlangen e.V.

Folklore aus Deutschland ⋅ Akrobatik

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Lang & Breit

Wie alles begann ...

Die Ihna Erlangen wurde am 09.11.1957 als Pommernjugend in Erlangen gegründet. Die ersten Gruppenstunde dieser Jugendgruppe unter der Leitung von Karl Haenel fanden zwar seit November 1957 statt und sollten Mundart, Bräuche und Wissen aus der alten Heimat Pommern, aus der man 1945 vertrieben wurde, aufrecht erhalten und weitergeben. Als Geburtsstunde der Folkloregruppe könnte man dann den ersten öffentliche Auftritt am 11. Oktober 1958 bezeichnen. Bei einem Erntefest wurden neben Liedern, Gedichten und Musikstücken eben auch einzelne Tänze getanzt. Das hatte allen Beteiligten so gut gefallen, dass man sich diesem Teil der Kulturpflege stärker widmete.

Bereits 1961 hat Eike Haenel, Sohn des Gründers, die Leitung der Jugendgruppe übernommen und 1964 wurde die Gruppe um eine Kindergruppe erweitert, die von Hildegard Haenel, Eikes Mutter geleitet wurde. 1971 gab es bereits vier Gruppen, die  Tanzdeel Rega, die Jugendgruppe 1 und 2 und die Kindergruppe. Im selben Jahr wurde die Jugendgruppe 1 in „Pommersche Speeldeel Ihna“ umbenannt und damit erstmals der Name Ihna  erwähnt.

Erste Auslandsreisen

Ab 1972 erfolgten die ersten Auslandsreisen der Hauptgruppen Rega, Ihna und Swine (später Leba), die Namensgebung der Gruppen erfolgte nach pommerschen Flüssen. 1974 wurde diese Gemeinschaft als Pomerania e.V. im Vereinsregister eingetragen, mit Eike Haenel als 1. Vorsitzenden und Karl Haenel aus Schatzmeister. Nachdem die Gemeinschaft so groß geworden war, gab es immer wieder Differenzen bzgl. inhaltlicher und organisatorischer Fragen, die letztendlich im Jahr 1979 zum Austritt von etlichen Mitgliedern führten. Auch der Gründer Karl Haenel und seine Frau Hildegard schieden aus der Pomerania aus und gründeten die Tanz- und Späldeel Leba. Mit einer neuen Satzung und dem neuen Name Tanz- und Speeldeel “Ihna” e.V. wurde der Verein unter Eike Hanel als Vorsitzenden und künstlerischen Leiter weitergeführt.

Tänzerische Kunstwerke

Beeinflusst von den staatlichen Folkloreensembles der DDR und nach einem ausführlichen Schriftwechsel mit Dr. Kurt Petermann, dem damaligen Leiter des deutschen Tanzarchivs in Leipzig, schlug der Künstlerische Leiter Eike Haenel, einen Weg ein, durch den man sich grundsätzlich von den übrigen Tanzgruppierungen in der damaligen Bundesrepublik Deutschland unterschied.

In der Deutschen Demokratischen Republik hatte sich mit wissenschaftlicher Begleitung eine Weiterentwicklung von traditionellen Volkstänzen entwickelt. Aus traditionellen Überlieferungen wurden durch kunstvolle choreographische Bearbeitungen kleine tänzerische Kunstwerke geschaffen. Ebenso, wie man sich ein Volkslied heute nicht mehr in seiner einstimmigen Form in Konzerten anhört, sondern in mehrstimmigen künstlerisch vollendeten Bearbeitungen, so hat man auch Volkstänze in eine kunstvolle Form gebracht. Diese kunstvollen Bearbeitungen haben professionellen Charakter und übernehmen Bühnenfunktionen. Hier wirken nicht mehr die Gesetze des Mitmachens, sondern die ästhetischen Gesetze der Bühne.

Eigene Bearbeitungen

Nachdem Dr. Kurt Petermann der Ihna die Bibliotheken der DDR geöffnet hatte, wurden einige dieser Choreographien und Tanzspiele von der Ihna übernommen. In eigenen, von Eike Haenel bearbeiteten Choreographien, blieb man aber bei den traditionellen Formen der Tänze, bündelte sie und verband sie in starkem Maße mit dem dazu passenden Brauchtum. Es galt den Volkstanz und das Brauchtum in seiner Vielfalt als kulturelles Erbe zu erhalten. So sind Potpourris wie die Hochzeit im Pyritzer Weizacker, Hans und Liese oder das Erntefest entstanden.

Das Konzept von Eike Hanel wurde ein voller Erfolg und so wurde das Folkloreensemble ab 1985 von der Salzburger Konzertagentur Schlote vermittelt. In dieser Zeit waren die Tänzer und Musiker deutschlandweit zu Kurz-Tourneen unterwegs und bestritten an bis zu zehn Wochenenden im Jahr jeweils drei 90-minütige Veranstaltungen z.B. in Theatern oder Konzertsälen. Zugegeben, das spülte auch Geld in die Vereinskasse und daher konnten Anschaffungen für Trachten, Requisiten und Technik gemacht werden, die bis zum heutigen Tag im Einsatz sind. Allerdings konnten die Mitglieder den enormen Zeitaufwand auf Dauer nicht leisten und nach zwei Jahren wurde der Vertrag mit der Konzertagentur wieder gelöst.

Freude, Spaß, Musik und Tanz

Denn im Vordergrund stehen für die Interpreten immer die Freude und der Spaß an Tanz, an der Musik und an der Bewegung. Und so ist das Ensemble auch ohne sein kleines Orchester unter der Leitung von Silvia Jäger eben so wenig denkbar, wie ohne Trachten und Requisiten, die das Brauchtum verkörpern. Der „Wiesbadener Kurier“ schrieb nach einem Auftritt im großen Saal des Kurhauses „ … sie strahlen so viel Freude an Tanz, so viel Schwung und Temperament bei manchmal fast artistischem Können aus, dass man mitgerissen ist. Musikalität und Rhythmus liegt allen im Blut und wie selbstverständlich wechseln einige Mitglieder des Ensembles vom perfekt gespielten Musikinstrument wieder zu den Tanzenden und umgekehrt.“

Spaß macht dabei auch die Herausforderung Programme auf Bühnenniveau zu zeigen, ein Anpruch der auch ohne Konzertagentur geblieben ist. Denn im Gegensatz zum Mitmach-Volkstanz sollen sich die Zuschauer auch ohne eigene Aktivität so fühlen, als seien sie bei den Feste und Bräuchen vergangener Tage mit dabei gewesen. Vor allem die Tanzfolgen erzählen “Geschichten ohne Worte”, die dadurch selbst international verstanden werden. So wurde 1998 der Vereinsname in Tanz- und Folkloreensemble “Ihna” e.V. geändert, um diesem Bestreben mehr Ausdruck zu verleihen, ganz abgesehen davon, dass das Wort “Speeldeel” schon die unterschiedlichsten Aussprachen der Moderatoren erleiden musste.

Ihna Erlangen

Im Jahr 2020 änderte sich der Name in Ihna Erlangen e.V., denn seit 2006 wird im Verein auch Akrobatik angeboten. Der Name des pommerschen Flusses Ihna hatte sich inzwischen für Folklore- sowie für Aktobatikprogramm etabliert, so dass es nur eine Frage der Zeit war, das auch amtlich zu machen. Deswegen wurden auch neue Vereinslogos gestaltet, ob die blauen Linien nun den Fluss Ihna oder den Schwung der Darbietungen symbolisieren, darf jeder selbst entscheiden.

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Kontakt

Sie haben Anregungen, Fragen oder möchten uns buchen? Sie erreichen uns auf der Seite "Kontakt & Buchung" oder unter der Vereinsadresse:

Ihna Erlangen e.V.
Weberäckerweg 6
91054 Erlangen

09131 / 51411
ihna-info@ihna.de

Hinweis

In unseren Texten verwenden wir das generische Maskulin, um die Lesbarkeit zu erleichtern. Gemeint sind damit immer alle Menschen – unabhängig von Geschlecht oder Identität.

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